Die Entwicklung der Brustimplantate von der ersten Idee bis heute
Ein historischer Überblick von Dr. med. Friedrich-Wilhelm von Hesler (Teil 2).
Durchbruch mit der dritten Generation
Die 3. Generation von Brustimplantaten wurde entwickelt. Diese haben eine aufgeraute Oberfläche der Hülle, um die sich die narbige Kapsel in Wellen legt, so dass auch bei einer Narbenschrumpfung dies nicht gleich zu einer Einengung mit Verhärtung der Brust (nicht des Implantates!) führt. Langjährige Studien zeigen nur noch eine Kapselfibroserate von unter zwei Prozent. Seit den 90er Jahren wird nun auch eine klinische Überprüfung der Verträglichkeit durch die US-amerikanische Gesundheitsbehörde (FDA) durchgeführt, so dass auch der anwendende Plastische Chirurg eine Garantie für die Qualität der eingesetzten Implantate hat.
Die besten Ergebnisse werden heute mit eben solchen Silikonkissen erzielt, die eine aufgeraute Oberfläche (texturiert) vorweisen. Zum Einsatz kommen sollten deshalb ausschließlich Brustkissen, die den strengen Anforderungen der FDA genügen, und bei denen die Firmen auch eine Garantie übernehmen können. Dies führt zu einer massiv gesteigerten Zufriedenheit der operierten Patientinnen, die über viele Jahre Freude an ihrer neuen Brust haben werden.
(erstmals veröffentlicht in: Sophien-Journal, 1/2010, Sophien-Klinik GmbH, Hannover)

