Ohrenkorrektur Ohrkorrektur Ohranlegeplastik



Grundsätzliches zu den Ohren

Die Ohranlegeplastik ist ein häufiger Eingriff in der Kindheit, denn hier wird das Problem abstehender Ohren bereits in besonderer Weise als Stigma erlebt. Aus diesem Grunde werden die Kosten einer Ohranlegeplastik bis zum achten Lebensjahr häufig auch von der Krankenkasse übernommen. Danach muss die Operation in der Regel selbst bezahlt werden.

Abstehende Ohren bilden sich aufgrund anlagebedingter Ohrknorpelfehlbildungen. Es kann sowohl eine zu große Ohrmuschel vorliegen als auch verschiedene Verformungen des äußeren Ohrknorpels. Zumeist ist der Knick im oberen Bereich der sog. Anthelix zu gering ausgeprägt.

Operation des abstehenden Ohres

Die Korrektur des abstehenden Ohres wird individuell nach Analyse der Fehlbildung des Knorpels vorgenommen und zumeist durch einen Schnitt hinter dem Ohr durchgeführt. Die Neuformung des Ohrknorpels kann auf die unterschiedlichsten Arten erfolgen. Gemeinsam ist den Operationsmethoden eine Schwächung des Knorpels durch Einritzen oder Teilentnahme und Fixation der gewünschten, enger anliegenden Form durch Nähte.

Zur Unterstützung der neuen Formung und Vermeidung von Nachblutungen ist ein gepolsterter, enganliegender Verband vonnöten.

Fäden werden, soweit nötig nach 10-14 Tagen entfernt. Auch danach sollte zumindest über Nacht noch ein Stirnband für vier bis sechs weitere Wochen getragen werden.

Anästhesie

Der Eingriff kann sowohl in örtlicher Betäubung als auch in Dämmerschlaf- oder Vollnarkose durchgeführt werden. Zumeist wird eine ambulante Behandlung ausreichen.

Über für Sie geeignete Narkoseverfahren und die damit verbundenen Risiken klärt Sie unser Narkoseteam gern auf.

Was Sie sonst noch wissen sollten

Wie für jede andere kosmetische Operation, so ist auch hier ein guter Gesundheitszustand Voraussetzung für das Gelingen des Eingriffs. Das A und O ist eine gute Planung; darüber hinausgehende Voruntersuchungen beschränken sich auf die übliche Operationsvorbereitung.

Auszuschließen sind insbesondere ein Bluthochdruck, Blutgerinnungsstörungen und Allergien auf spezielle Pflaster oder Medikamente.

Die speziellen Operationsrisiken sind ein – im Vergleich zu anderen Eingriffen – höherer Prozentsatz von Wiederauftreten des abstehenden Ohres (Rezidiv); selten kommt es zu störenden Nachblutungen bis hin zu Knorpelschäden, Infektionen und auffälliger Narbenbildung.

Eine vollständige Symmetrie kann nicht immer erreicht werden, denn unsere Ohren sind von der Natur fast nie genau spiegel-symmetrisch und können auch oft nicht ganz genau so geformt werden.

Realistisch ist hingegen eine wesentliche Verbesserung, so dass die Ohren nicht mehr als störend wahrgenommen werden.
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